
Die Mistel wirkt besonders auf das Herz-Kreislaufsystem ein. So wird sie bei extrem hohem Blutdruck empfohlen. Die Wirkung ist weiterhin herzkräftigend, und stoffwechselfördernd. Die Immunabwehr wird gefördert, damit hängt die Verwendung bei manchen Tumorerkrankungen und bei Arthrosen (hier ist der lokal-entzündliche Effekt erwünscht) zusammen, aber auch die Gegenanzeigen Allergien und Kollagenosen, Tbc. Es können Nebenwirkungen wie Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen, Allergien, Kreislaufstörungen, Fehlgeburten auftreten. Die Anwendung von Mistelpräparaten kann nur in Absprache mit einem Arzt empfohlen werden.
Ausnahme ist die - allerdings unzuverlässige - Anwendung als Liebeszauber: Wer unter einer Mistel lauert, darf von Passanten einen Kuß verlangen.
Bei Fertigpräparaten ist die Gefahr der Über- (und Unter-) dosierung geringer, ihre Anwendung ist daher in diesem Fall empfehlenswert.
Kalter Auszug:
4 Teelöffel voll mit einer Tasse kaltem Wasser ansetzen, 6-8 Stunden ziehen
lassen, 1-2 Tassen täglich kalt trinken.
bei Herzschwäche und Arterienverkalkung: Schafgarbe, Baldrian, Melisse