
Eichenrinde wird wegen der adstringierenden Wirkung hauptsächlich äußerlich
zu Bädern bei Frostbeulen
und Fußschweiß,
ferner zu Gurgelwässern und Spülungen bei Schleimhautentzündungen
im Mund- und Rachenbereich
und Entzündungen im Anal- und Genital-Bereich sowie allgemeinen entzündlichen
Hauterkrankungen verwendet.
Bekannt ist auch die innerliche Anwendung bei Durchfall
und Magenkatarrh.
Abkochung:
Äußerlich 500 Gramm mit 3-4 Liter Wasser abgekocht für ein Bad.
Für Spülungen und Umschläge 2 Eßlöffel Eichenrinde
mit 3 Tassen Wasser aufkochen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Mehrmals täglich
mit der warmen Abkochung gurgeln. Bei Umschlägen mehrmals täglich
die kalte Lösung auf die betroffenen Hautpartien aufbringen.
Innerlich 1/2 Teelöffel voll mit einer Tasse Wasser kurz aufkochen, 5 Minuten
ziehen lassen, abseihen und in Anteilen trinken.