
Mild wirkendes, linderndes Mittel bei allen katarrh-artigen Entzündungen von Magen und Darm. Durch den hohen Schleimgehalt ist Leinsamen bei Verstopfung geeignet. Da Leinsamen über die Quellung und Volumenzunahme die Darmperistaltik anregt und dadurch abführend wirkt, ist auch bei längerem Gebrauch kein Kaliummangel zu erwarten, es sollte jedoch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Äußerlich wird er vielfach zu schmerzlindernden Umschlägen, auch bei lokalen Hautentzündungen verwendet.
ganze Leinsamen:
2-3 x täglich 1 Eßlöffel unzerkleinerten oder angestoßenen
Leinsamen zusammen mit je 150 ml Flüssigkeit einnehmen.
Leinsamenschleim:
Er wird aus geschrotetem bzw. zerkleinerten Leinsamens zubereitet, am besten
am Abend die Tagesmenge für den nächsten Tag einweichen: 1-2 Eßlöffel
auf 1/4 - 1/2 Liter Wasser.
Kompresse:
30-50 g Leinsamenmehl als feucht-heiße Kompresse.