
Die Pfefferminze ist eins der wichtigsten Heilkräuter mit umfassender Wirkungsweise; in erster Linie belebend und magenstärkend, hat die Droge auch eine vorzügliche Wirkung bei allen Erkrankungen der Verdauungsapparates, Magen, Darm, Leber, Galle und Nieren. Pfefferminze hat krampfstillende und leicht beruhigende Wirkung. Wegen des erfrischenden Geschmacks und der wohltuenden Wirkung wird die Droge auch als Genußmittel getrunken und als Zusatz zu den verschiedensten Teemischungen verwendet.
Pfefferminzöl hat zusätzlich zu den schon erwähnten Heilwirkungen bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und der Galle positive Wirkung auf Katarrhe der Atemwege und Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenbereich. Äußerlich angewendet kann es durch die kühlende Wirkung bei Kopf-, Muskel- und Nervenschmerzen helfen. Bei Gallensteinen, Gallenblasenentzündungen und schweren Leberschäden sollten keine Pfefferminzöle eingenommen werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten pfefferminzölhaltige Zubereitungen nicht im Bereich des Gesichts, speziell der Nase, angewendet werden.
Heißer Aufguß:
1 Eßlöffel Pfefferminzblätter (gerne auch frische!) mit einer
Tasse kochendem Wasser überbrühen und mindestens 10 Minuten in einem
bedeckten Gefäß ziehen lassen; tagsüber bis zu 4 Tassen warm
trinken.
Inhalat:
3-4 Tropfen Pfefferminzöl in heißes Wasser geben und die Dämpfe
einatmen.
Äußere Anwendung:
Einige Tropfen in die betroffenen Hautpartien einreiben.