Purpurfarbener Sonnenhut

Echinacea purpurea

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Wirkung und Anwendung

Sonnenhut stimuliert die körpereigenen Abwehrkräfte. Daher wird es bei Infektanfälligkeit, z.B. chronischen und wiederkehrenden Atemwegs- oder Harnwegsinfekten oder Grippe verwendet. Äußerlich angewendet hilft es bei oberflächlichen Wunden mit schlechter Heilungstendenz.
Sonnenhut sollte nicht verwendet werden, wenn eine Steigerung der Immunabwehr unerwünscht ist, z.B. bei chronisch fortschreitenden Krankheiten wie Multipler Sklerose, Tuberkulose, Kollagenose. Bei Neigung zu Allergien sollte er nicht injiziert werden. Bei Diabetes mellitus wirkt sich Sonnenhut schlecht auf die Stoffwechsellage aus.

Zubereitung

Tropfen:
Zubereitungen mit Preßsaft aus Sonnenhutkraut sind im Handel erhältlich. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, bei den ersten Anzeichen eines Infektes eine hohe Anfangsdosierung einzunehmen, z.B. 50 Tropfen in einem Glas Wasser, schluckweise trinken, alle 1-2 Stunden weitere Einnahme (10-20 Tropfen) über mehrere Tage. Die Therapie sollte maximal 8 Wochen durchgeführt werden.

Zur äußeren Anwendung sind Salben oder Gele erhältlich, mit denen man betroffene Stellen mehrmals täglich einreiben sollte.

Kombination mit